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Der berühmte deutsche Schriftsteller Hermann Hesse (1877-1962) lebte ab 1904 acht Jahre lang in Gaienhofen am Bodensee (am nördlichen Ende des Sees). Seine Bodenseejahre gelten als sehr wichtig in Hesses Leben und Werk. Gaienhofen war damals ein kleines Dorf, aber Hermann Hesse bekam dort Besuch von vielen bekannten Schriftstellern, Musikern, Malern, Redakteuren, Verlegern und Politikern. Schon 1904 besuchte der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig Hermann Hesse in Gaienhofen. (Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren, lebte von 1919 - 1935 in Salzburg, emigrierte dann nach England und 1940 nach Brasilien.) Später, als Hesse nicht mehr in Gaienhofen lebte, dachte er gern an seine Zeit dort. Er schrieb einmal von: ...von dieser weichen, blaudunstigen, feucht malerischen
Luft voll Opal und Perlmutter, und wer einmal eine entscheidende Zeit
seines Lebens an jenen milden Ufern gewohnt und jene weiche Luft geatmet
hat, den überfällt für Augenblicke Erinnerung und Heimweh mit Liebesmacht... Eine andere Beschreibung der Bodenseelandschaft von Hermann Hesse: Ein Septembermorgen am Bodensee Quelle: Hesse, Hermann. 1993. Bodensee: Betrachtungen, Erzählungen, Gedichte. Herausgegeben und eingeleitet von Volker Michels. Thorbecke, Sigmaringen. Hier kannst du ein schönes Gedicht von Hermann Hesse über die Bodenseelandschaft lesen! |
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